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Interview

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Klaus Staeck warnt vor Rechtsruck in Mecklenburg-Vorpommern


Aufruf zum Rockkonzert und zur Wahl

„Schwerin darf nicht zur heimlichen Hauptstadt rechtsextremer Aufführungen werden und Mecklenburg-Vorpommern hat es nicht verdient, von der NPD in ein trübes Licht gerückt zu werden.“ Mit diesem Kommentar schließt sich der Künstler Klaus Staeck dem mit dem Konzert „Laut gegen Rechts“ verbundenen Wahlaufruf an.

Staeck hatte sich in der Debatte um die umstrittene Schweriner Arno-Breker-Ausstellung eingeschaltet und den Bildhauer, der den Nationalsozialismus künstlerisch verherrlichte, einen „Dekorateur der Tyrannei“ genannt. „Darum freue ich mich, dass jetzt mit dem Rockkonzert „Laut gegen Rechts“ ein Gegengewicht gesetzt wird. Alle, die sich daran beteiligen – Veranstalter, Mitwirkende und Zuhörer – setzen ein Signal, dass Mecklenburg-Vorpommern ein demokratisch vorbildliches und tolerantes Land bleiben soll, in dem Ausländerfeindlichkeit, Minderheitenhass, Rassismus und Antisemitismus geächtet werden.“

Staeck ruft alle Freunde der Rockmusik auf, das Konzert „Laut gegen Rechts“ am 15. September in Schwerin (Eintritt frei) zu besuchen und damit ein Bekenntnis gegen Rechtsextreme und Neonazis abzulegen. „Wir wünschen keine NPD im Landtag“, warnt Staeck und fordert darum besonders die Erstwähler/innen und die Jungwähler/innen auf: „Gehen Sie am 17. September zur Wahl. Denn jede Stimme, die nicht für eine der demokratischen Parteien abgegeben wird, kommt rechnerisch letztlich der NPD zugute. Das wollen wir gemeinsam verhindern. Mit politischem und mit künstlerischem Engagement.“

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