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Interview

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Neonazis haben auf Schulhöfen nichts zu suchen!

Die DGB Jugend Berlin-Brandenburg und die DGB Jugend Nord gehen erneut gegen Versuche der NPD vor, auf Schulhöfen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern rassistische Propaganda zu betreiben. «Unser Deal ist einfach», sagt Bezirksjugendsekretär Daniel Wucherpfennig. «Jeder Einsender von neonazistischen CDs oder anderem Propagandamaterial nimmt an der Verlosung einer Sony Playstation II teil».

Seit vielen Jahren bezieht die DGB Jugend bei ihren Berufsschultouren auf den Schulhöfen eine klare Position gegen Rassismus und Rechtsextremismus. «Als Gewerkschaftsjugend sind wir ganz nah an den alltäglichen Problemen von jungen ArbeitnehmerInnen dran», sagt Bezirksjugendsekretär Daniel Wucherpfennig.

Heiko Gröpler, Bezirksjugendsekretär der DGB Jugend Nord, stellt fest, dass die Arbeitsmarktprobleme nicht nur deutsche Azubis in Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern betreffen. «Diese Probleme sind europaweit vorhanden, also müssen die Lösungen auch gemeinsam in Europa gefunden werden», sagte Gröpler.

Die Rückruf-Aktion der DGB Jugend startet ab sofort. Einsendeschluss ist der 30. September 2006. Die CDs können an folgende Adresse geschickt werden:

DGB Jugend Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1/3
10787 Berlin

Stichwort: «Hau weg den Scheiß»

 

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